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DSTV-Format erklärt.
DSTV ist das Standard-Format für den Datenaustausch im Stahlbau. Wer Bauteile aus Konstruktion (Tekla, Advance Steel, ProSteel) in die Fertigung übernimmt, kommt an DSTV nicht vorbei.
Kurz erklärt
DSTV (Deutscher Stahlbau-Verband) ist ein offenes Textformat für den Austausch von Stahlbau-Bauteildaten zwischen Konstruktions- und Fertigungssoftware. Es beschreibt Profilform (z.B. IPE, HEA, Rohre, Bleche), Maße, Bohrungen, Fräsungen, Schweißnähte, Markierungen und Stücklisten. FiNest importiert DSTV-Dateien direkt und übernimmt Bohrungen, Bearbeitungen und Markierungen automatisch in die Schneidplanung.
Geschichte: DSTV wurde vom Deutschen Stahlbau-Verband entwickelt, um den Datenaustausch zwischen Konstruktion und Fertigung zu standardisieren — speziell weil unterschiedliche CAD-Systeme im Stahlbau nicht ohne weiteres miteinander reden.
Aufbau: DSTV-Dateien sind reine Textdateien (typischerweise mit Endung `.nc1` oder `.dstv`) mit einem klar definierten Header und Sektionen für Bohrungen, Konturen, Markierungen und Bearbeitungen.
Was steht drin: Profil-Typ und -Größe (z.B. IPE 200), Bauteil-Länge, Material (z.B. S355), alle Bearbeitungen mit Position und Werkzeug-Zuordnung, Schweißnahtvorbereitung, Markierungstexte für Identifikation.
Wer nutzt DSTV: Tekla Structures, Advance Steel, ProSteel, BoCAD, SDS/2 — alle gängigen Stahlbau-CAD-Systeme exportieren DSTV. Auf der Fertigungsseite verarbeiten alle ernstzunehmenden CAM-Systeme inkl. FiNest DSTV.
FiNest und DSTV: FiNest importiert DSTV nativ. Bohrungen und Bearbeitungen werden direkt als Werkzeug-Operationen übernommen, Markierungstexte können automatisch geschnitten oder gepunktet werden.
Häufige Fragen
Brauche ich DSTV, wenn ich nur Blech schneide?
Kann FiNest DSTV lesen UND schreiben?
Welche Version von DSTV unterstützt FiNest?
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